1 Minute Placemaking mit Itoba
Das Ziel von Placemaking sind langfristig identitätsstarke, integrative und lebenswerte Orte. Unsere Partner:innen engagieren sich dafür alle auf ihre eigene Art. In unserer Reihe «1 Minute Placemaking mit …» lassen wir sie zu Wort kommen.
ITOBA entwickelt lebendige und nachhaltige Gemeinschaften in Wohnsiedlungen sowie identitätsstarke öffentliche Räume. Durch Co-Creation und lokale Partnerschaften werden die Nutzer:innen aktiv Teil des Prozesses.
Auf welches Projekt seid ihr besonders stolz und warum?
Besonders stolz sind wir auf das Projekt Jakob Quartier in Biel/Bienne. Es zeigt exemplarisch, wie eine alte Fabrik für ein ganzes Quartier als Transformationsraum wirken kann. Unterschiedliche Interessen finden darin ihren Platz – ob pro oder kontra – und werden Teil einer gemeinsamen, neuen Geschichte. Genau diese Vielfalt macht den Ort lebendig und nachhaltig.
Was war bislang eure grösste Herausforderung?
Herausforderungen begleiten uns täglich. Unser Tätigkeitsfeld entwickelt sich laufend weiter und wird immer wieder neu definiert – wir betreten oft Neuland. Dabei bewegen wir uns in einer dynamischen Dreiecksbeziehung zwischen Anspruchsgruppen, Auftraggebenden und unserem Verständnis von Soziokultur. Diese Komplexität macht unsere Arbeit anspruchsvoll, aber auch spannend und sinnstiftend.
Was bedeutet die Partnerschaft mit Placemaking Switzerland für euch und für die Schweiz?
Placemaking Switzerland ist Teil einer wachsenden Bewegung, die die Nutzer:innen konsequent ins Zentrum stellt. Dieses Verständnis soll zum neuen Standard werden. Dafür braucht es engagierte Menschen, Institutionen und Systeme, die diese Haltung aktiv vertreten. Wir sind dankbar und stolz, Teil dieser Entwicklung und dieser Community zu sein.